Samstag, 25. Januar 2014

Rezension: Doctor Sleep - Stephen King


© Random House

Meine Bewertung ★★★★☆



Short facts


Titel: Doctor Sleep

AutorIn: Stephen King
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag 2013
Seiten: 704
ISBN: 978-3-453-26855-5

Furchtlos


Der kleine Danny aus Shining ist erwachsen geworden, kommt stark nach seinem Vater, was sein Alkoholproblem betrifft, und schafft es dank der anonymen Alkoholiker, sich trotzdem seinen Platz in der Welt zu schaffen.
Seine Gabe - das Shining - setzt er zum Guten ein. Er arbeitet in einem Hospiz und hilft den Gästen beim Hinübergehen. 


Hingegen muss die kleine Abra erst lernen, mit ihrem Shining umzugehen. Gerade für ihre Eltern ist es schwierig, die besondere Gabe ihres Kindes zu akzeptieren und sie einzuschätzen.

Und dann kommt der wahre Knoten auf’s Tapet. Eine Sekte, die das Shining von Kindern zum Leben braucht und die kleine Abra ins Visier nimmt.

Kann Danny das Schlimmste verhindern?


Besonders gefällt mir an King-Büchern, dass sie eingangs immer das normale Leben schildern, während sich nach und nach der Horror einschleicht. Bei Doctor Sleep ist fast das ganze Buch in dieser Atmosphäre verfasst und erst zum Ende hin, nimmt die Geschichte Schwung auf, lässt aber jeden Schauer vermissen. 

Herausragend war wieder die Lebendigkeit jeder einzelnen Figur. Stephen King gibt mir bei seinen Charakteren immer das Gefühl, als ob sie tatsächlich echt seien. Es ist fast so, als ob man sie jederzeit anfassen könnte.

Der Roman hat mich trotz mancher langen Stelle gut unterhalten und ich fand die weitere Entwicklung von Dan Torrance sehr interessant.

Trotzdem bin ich etwas enttäuscht, weil es mir an Horror gefehlt hat. Allerdings war das King durchaus bewusst und er geht in seinem Nachwort darauf ein.

Nichtsdestotrotz, ein lesenswerter King, wenn auch nicht der Beste.


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