Mittwoch, 4. Dezember 2013

Rezension: Shining - Stephen King


© Bastei Lübbe

Meine Bewertung ★★


Short facts


Titel: Shining

Autor: Stephen King
Verlag: Bastei Lübbe 2013
Seiten: 624
ISBN: 3-404-13008-5



Verworrener Albtraum


Jack hat seine Anstellung als High-School-Lehrer verloren, weil er einen Schüler verprügelt hat. Es geht gerade noch so weit gut, dass er dank einflussreicher Kontakte eine Stelle als Hausmeister im abgeschiedenen Hotel Overlook in den Bergen erhält.

Hier soll er allein mit seiner Familie während der Wintermonate das Gebäude in Stand halten. Dankbar nimmt Jack die Arbeit an, kann er doch die übrige Zeit und Einsamkeit für sein Weiterkommen als Schriftsteller nutzen und sich ohne greifbare Suchtmittel vom Alkoholismus befreien. Außerdem kann seine Frau Wendy dem gemeinsamen Sohn Danny endlich das Lesen beibringen - doch Danny hat erschreckende Visionen, die sich nur allzu schnell bewahrheiten.

Am Anfang hat man es als Leser mit einer Familie zutun, die gerade eine schwierige Zeit durchmacht. Jack kämpft gegen seine Alkoholsucht an, Danny hat mysteriöse Visionen und Wendy versucht alles so gut es geht zusammenzuhalten.

Im Hotel Overlook scheint sich alles zum Besseren zu entwickeln, doch im Lauf der Zeit scheint das Gebäude einen grausigen Einfluss auf seine Bewohner zu nehmen. Mysteriöse Zwischenfälle häufen sich und nach und nach verwandelt sich die ursprüngliche Unbekümmertheit in eine wahnsinnige Angespanntheit, die bald zu zerreissen droht.



Wie immer hat mir der Schreibstil von Stephen King sehr gut gefallen. Die Charaktere und Ereignisse sind hinter einem verworrenen Nebel versteckt, die sich allmählich dem Leser offenbaren und noch schrecklicher sind als man vermuten würde.
Allerdings wurde es mir manchmal schon zu verworren und der Nebel hat sich nach meinen Geschmack etwas zu langsam verzogen.



Trotzdem schafft es Stephen King wie kein anderer, die Urängste von uns Menschen in eine aufwühlende Geschichte zu verwandeln, die jeden Horrorfan mit auf die Reise zu den tiefsitzendsten Befürchtungen der menschlichen Seele führt.  


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