Sonntag, 28. Juli 2013

Rezension: Die Mittwochsbriefe - Jason F. Wright


© Random House

Meine Bewertung ★★☆☆



Short facts


Titel: Die Mittwochsbriefe

Autor: Jason F. Wright
Verlag: Heyne 2010
Seiten: 216
ISBN978-3-4534-0651-3

Idyllisches Familiendrama


Nach fast 40 Jahren Ehe sterben Laurel und Jack in der gleichen Nacht. Nun ist es an ihren Kindern Matthew, Samantha und Malcolm die Trauerfeierlichkeiten und die Beerdigung vorzubereiten.

Während sie Unglauben und Trauer übermannen, finden sie die Mittwochs-Briefe ihres Vaters Jack, die er Woche für Woche an seine geliebte Laurel schrieb. Dabei entdecken sie nicht nur zärtliche Erinnerungen und abenteuerliche Erlebnisse der Eltern, sondern kommen einem lang verborgenen Familiengeheimnis auf die Spur.

Die Geschichte um Jack, Laurel und ihren Kindern war eine nette Idee, nur konnte sie mich nicht so richtig packen. Störend waren die vielen Figuren, vor allem ehemalige Übernachtungsgäste der Pension des verstorbenen Paares, die laufend die Bühne betreten und für den Verlauf der Geschichte nicht relevant sind.




Obwohl sich dieses familiäre Geheimnis als bedrückend heraustellt, ist es doch eher Kuschelstimmung, die in den Vordergrund rückt. Jeder hat jeden ja so lieb, es wird umarmt und schnell verziehen. Das mag zwar in Geschichten so funktionieren, aber im echten Leben braucht wohl alles seine Zeit.


Besonders gut haben mir die Gespräche der Geschwister gefallen. Sie wirken sehr natürlich, ungekünstelt, als ob sie sich tatsächlich so ereignet hätten. Eine schöne Idee ist auch der Epilog, der in einem Kuvert als Brief hinten im Buch eingeklebt ist. 


Alles in allem zwar eine nette, dennoch sehr konstruierte, Geschichte, von erwachsenen Kindern, die erkennen, dass man doch nicht alles von den eigenen Eltern weiß. 


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