Montag, 9. Dezember 2013

Rezension: Seelentausch - Martin S. Burkhardt


Quelle: pixabay.com

Meine Bewertung ★★☆☆


Short facts


Titel: Seelentausch

Autor: Martin St. Burkhardt
Verlag: SWB Verlag 2013
Seiten: 292
ISBN978-3-9426-6155-3



Nicht schlecht für den Anfang


Peter wird von erschreckenden Visionen heimgesucht. Immer häufiger findet er sich auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkriegs wieder, liegt verdreckt in Schützengräben und wird sogar an vorderster Front verwundet. Darüber hinaus wirkt alles so realistisch, dass ihm nach dem Aufwachen die Kriegswunden schmerzen. 


Als sich herausstellt, dass Peters Visionen den Kriegserlebnissen des verschwunden Großvaters entsprechen, macht sich auch seine Freundin Maren Sorgen und kommt einem alten Geheimnis auf die Spur.



Der Anfang ist großartig geschrieben und umgesetzt. Peters verstörende Visionen lassen ihn ständig auf Kriegsschauplätzen vergangener Zeiten landen und er beschäftigt sich darauf im Wachzustand mit den Ereignissen des 2. Weltkriegs und der Geschichte des Großvaters. Besonders mit den Übergängen zwischen längst vergangenen Kriegshandlungen und Peters Realität konnte der Autor beeindrucken.




Aber ungefähr ab der Mitte nimmt die Geschichte eine alberne Wendung an, von der ich hier nicht zu viel verraten möchte. Jedenfalls hat es auf mich den Eindruck gemacht, als wolle sich der Autor à la Stephen King dem Horrorgenre bedienen, hat aber nicht ganz die Kurve gekriegt und ist ins Lächerliche abgedriftet.


Man muss es nicht unbedingt gelesen haben, trotzdem glaube ich, dass Martin S. Burkhardt noch von sich lesen lassen und dabei auffallen wird. Vor allem, wenn er seine teilweise unfreiwillig komischen Wort- und Satzkonstruktionen, wie die aufheulenden Oberschenkel, überwunden hat.




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