Freitag, 6. Dezember 2013

Rezension: Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück - Angelika Schwarzhuber


© Random House

Meine Bewertung ★★


Short facts


Titel: Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
Autor: Angelika Schwarzhuber
Verlag: Blanvalet 2013
Seiten: 416
ISBN: 978-3-4423-8074-9


Frau sucht Bauer


Hanna ist Anfang 30, eine Städterin und karriereorientiert. Ihre größte persönliche Schwäche – anderen Menschen ständig unter die Arme zu greifen – hat sie sich zum Beruf gemacht und ihr eigenes Unternehmen auf die Beine gestellt. Versteckt hinter dem Pseudonym Bea wählt sie nun exklusive Geschenke für Ehefrauen und Geliebte der betuchteren Herrschaften aus – natürlich mit Erfolgsgarantie.


Plötzlich hat sie es mit einem ungeahnten Härtefall zutun, wo selbst ihr die Ideen ausgehen. Und noch dazu ist die Oma in Bayern unerwartet gestorben. Bei der Testamentseröffnung zeigt sich, dass Hanna die Alleinerbin des Bauernhofs samt eines beträchtlichen Geldbetrags ist – unter der Bedingung innerhalb der nächsten 3 Monate zu heiraten und durchgehend auf dem Hof zu nächtigen. 


Anfangs noch skeptisch, dann aber doch, beschließt Hanna, sich dem Willen der Oma zu beugen, nicht zuletzt um ihr Unternehmen aus der drohenden finanziellen Not zu retten. Ein passender Mann muss her! Und mit passend ist laut Testament natürlich ein Landwirt gemeint.

Eigentlich gehören solche Romane so gar nicht in mein Beuteschema, aber hier musste ich nicht nur häufig schmunzeln, sondern manchmal oft richtig lachen. Die Beschreibung der ländlichen Kultur, ihrer Umgangsformen und Gewohnheiten wirken zwar teilweise überspitzt, ich kann sie aus eigener Erfahrung aber nur bestätigen. Während sich die Protagonistin Hanna zwischen rustikalem Pragmatismus und städtischer Nonchalance windet, lässt sie natürlich kein Fettnäpfchen aus und verzaubert triste Abendstunden in ein erheiterndes Lesevergnügen.


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