Sonntag, 4. August 2013

Rezension: Dracula - Bram Stoker

© Anaconda Verlag
Dracula
| Bram Stoker |

Verlag: Anaconda Verlag 2008
Seiten: 502 
ISBN: 9783866472938

MEINE BEWERTUNG 

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Graf Dracula

Mit den Grundzügen dieser Geschichte sind wohl die meisten vertraut: Der junge Anwalt Jonathan Hawker wird zu Graf Dracula nach Transylvanien gesandt, um dem alten Grafen bei seinem Umzug nach London und den daraus entstandenen Rechtsgeschäften behilflich zu sein. Schon seine Anreise ist von abergläubischen Menschen und mysteriösen Ereignissen gezeichnet. Endlich im Schloss angelangt, wird sein Aufenthalt ungewollt verlängert ...

In London verlebt Hawkers Verlobte Mina mit ihrer besten Freundin Lucy eine fast unbeschwerte Zeit, wäre da nur nicht der Geliebte, der ihr selten aus Rumänien schreibt und diese beängstigende Nachtwandlerei von Lucy, die ihr Sorgen bereitet. Dann erkrankt Lucy auch noch an einer unerklärlichen Blutarmut und man ruft Van Helsing, den Spezialisten aus Amsterdam, zu Hilfe. 

Die Geschichte setzt sich aus Tagebucheinträgen von Jonathan, Mina, Lucy und Van Helsing zusammen und wird durch Zeitungsartikel sowie Tonaufnahmen von Dr. Seward ergänzt. Beim Lesen habe ich mich dadurch oft wie ein Voyeur gefühlt, der Unterlagen zu einem schaurigen Ereignis am Dachboden gefunden hat und heimlich liest. Dieser Eindruck wird vom altmodischen Sprachstil umso mehr bestätigt und ich habe die Schönheit der altertümlichen Wortgewandtheit auf jeder einzelnen Seite genossen. 

Für den blutigen Grafen empfand ich sofort Sympathie. War es die Tragik der jahrhundertelangen Einsamkeit oder die Macht über die Jugend und den Tod? Ein schaurig-schöner Charakter, von dem ich gerne noch mehr erfahren hätte!

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1 Kommentar:

  1. Diesen Klassiker müsste ich eigentlich auch noch mal lesen ^^ und es scheint sich zu lohnen :) Ich hoffe ich kann mich bald mal dazu aufraffen ^^

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