Freitag, 16. August 2013

Rezension: Die Bibliothek der Schatten - Mikkel Birkegaard


© Random House

Meine Bewertung ★★☆☆



Short facts


Titel: Die Bibliothek der Schatten

Autor: Mikkel Birkegaard
Verlag: Goldmann Verlag 2010
Seiten: 509
ISBN978-3-4424-6928-4


Schattig.


Der Buchhändler Luca stirbt unter mysteriösen Umständen. Nun soll sein Sohn Jon - Anwalt von Beruf - sein Erbe antreten, der seit Jugendtagen an ausschließlich Ablehnung vom Vater erfahren hat. 
Mit gemischten Gefühlen betritt Jon die Welt der Bücher, wo er plötzlich mit Geheimbünden, übernatürlichen Fähigkeiten und einer neuen Liebe konfrontiert wird. Außerdem weist sich, dass der seltsame Todesfall des Vaters nur einer von vielen ist ... 




Dieser Roman bietet zu viele Ideen und zu wenig Inhalt. 

Am Anfang stehen die übernatürlichen Fähigkeiten der Sender und Empfänger, die allein durch das Lesen eines Textes starken Einfluss ausüben können, und sich - noch dazu - gegenseitig nicht wohlgesonnen sind. 
Abseits haben wir es mit einer Schattenorganisation zutun, die sich gegen die beiden Gruppen verschworen hat, doch an deren Existenz ohnehin keiner glaubt.

Dem Protagonisten werden die Rollen des Erben, Helden, Detektivs, Anwalts und Liebhabers zugeschrieben, wodurch er neben dem schwierigen Vater-Sohn-Konflikt mit mysteriösem Fähigkeiten und Geheimbünden, seiner bedrohten beruflichen Karriere und einer verpönten Liebesbeziehung auch noch mit einer Weltverschwörung zu kämpfen hat. 




Bei so vielen Ideen auf wenig Seiten, bleibt für den Inhalt kaum noch Platz. Daher ist es nicht wunderlich, dass sich stumpfe Charaktere wie Schatten durch eine unausgereifte Geschichte quälen, die sich im Endeffekt in der eigenen Komplexität aufzulösen scheint. 



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