Samstag, 8. Juni 2013

Rezension: Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes


© Rowohlt

Meine Bewertung ★★★★★


Short facts


Titel: Ein ganzes halbes Jahr

AutorIn: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt 2013
Seiten: 520
ISBN: 978 3 499 26703 1


Liebeserklärung an das Leben


Will ist ein Macher. Sportlich aktiv, dabei Extremsportarten nicht abgeneigt, beruflich erfolgreich, umgeben von den schönsten Frauen und verkehrt in den besten Kreisen. 


Lou ist ein Zuschauer. Aber sie arbeitet gerne in dem kleinen Café, trägt schrille Klamotten, hat einen Freund, den sie nicht liebt, und hilft ihrer Familie, die eigentlich gar keinen Platz für sie hat. 


Der Motorradunfall macht aus dem Macher Will einen Zuschauer. Einen Zuschauer angefangen von seiner eigenen Körperhygiene über Entscheidungen, die für ihn getroffen werden bishin zur Umgebung, der er gerade ausgesetzt ist.


Die Kündigung im Café macht aus dem Zuschauer Lou einen Macher. Nachdem sie die Anstellung als Wills Pflegehilfe bekommen hat, lehrt sie Will, wie man dem eigenen Leben Reiz verleiht. Zudem tut sie alles, um Will den Lebenswert des Zuschauer-Lebens vor Augen zu führen. 


Doch Will hat andere Pläne. 


Fazit: Jojo Moyes hüllt ein brisantes Thema – Sterbehilfe - in eine hauchzarte Liebesgeschichte. 

Ich habe mit Will und Lou gefühlt, gelitten und mich gefreut und wurde nebenher von allen beteiligten Haupt- und Nebenfiguren in wesentliche Zusammenhänge der Thematik eingeweiht. 

Eine lesenswerte Geschichte und eine Liebeserklärung an das Leben selbst. 


P.s.: Ist die Namenswahl ein Zufall? Lou(isa) Clark? Ich musste dauernd an Lois Lane und Clark Kent von Superman denken.


Fortsetzung
Ein ganz neues Leben  [Rezension lesen]


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