Sonntag, 23. Juni 2013

Rezension: Die Welle - Morton Rhue


Quelle: pixabay.com

Meine Bewertung ★★


Short facts


Titel: Die Welle
Autor: Morton Rhue
Verlag: Ravensburger Buchverlag 2009
Seiten: 192
ISBN: 978-3-4735-4404-2

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Ein junger Geschichte-Lehrer in den USA zeigt im Unterricht einen Film über das 3. Reich und die Judenvernichtung.

Die Klasse reagiert mit Unverständnis für das "Volk" des Nationalsozialismus und sogar für die Juden (Warum sind sie nicht rechtzeitig geflohen?).

Wie kann er seinen Schülern die Atmosphäre während des 2. Weltkriegs begreiflich machen?



Der Lehrer entschließt sich zu einem gewagten Experiment, die Welle.

Macht durch Disziplin!
Macht durch Gemeinschaft!
Macht durch Handeln!

Zu Beginn ist es für alle Beteiligten eine amüsante Abwechslung zum eintönigen Schulalltag. In kürzester Zeit kommt es zu positiven Nebeneffekten, die Aufmerksamkeit im Unterricht wird deutlich gesteigert, mit dem Lehrstoff ist man auf der Überholspur, die Noten verbessern sich und ehemalige Außenseiter erfahren erstmals Integration in die Gemeinschaft.

Doch aus dem Spiel wird rasch Ernst und selbst der Lehrer gerät in den Sog der Welle. 



Dieses Experiment wurde Anfang der 80iger-Jahre in den USA durchgeführt und von Morton Rhue als Jugendbuch verpackt. Mittlerweile gehört es zu den Standardwerken vieler Schulen, um Schülern die Anfälligkeit für faschistisches Handeln vor Augen zu führen. 


Es ist meiner Meinung nach sehr gut und dem Genre entsprechend geschrieben und sollte bei allen Jugendlichen als Pflichtlektüre auf der Leseliste stehen.


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