Montag, 10. Juni 2013

Rezension: Die Stadt der träumenden Bücher - Walter Moers


© Piper

Meine Bewertung ★★


Short facts


Titel: Die Stadt der träumenden Bücher

Autor: Walter Moers
Verlag: Piper 2006
Seiten: 480
ISBN: 978-3-4922-4688-0


Fantastische Welt der Literatur


Hildegunst von Mythenmetz ist angehender Schriftsteller, und er ist ein Lindwurm.
Am Sterbebett überreicht ihm sein Dichtpate den perfekten Text, geschrieben vor Jahren von einem unbekannten Schriftsteller.

Vom Tod des Paten und von der Reinheit des Textes überwältigt, begibt sich Hildegunst von Mythenmetz auf die Suche nach dem Unbekannten, in der Hoffnung, in ihm seinen neuen Dichtpaten zu finden.

Eine vage Spur führt ihn nach Buchheim - die Stadt der träumenden Bücher - wo ein turbulentes Abenteuer beginnt. 
Denn neben träumenden Büchern gibt es Bücherjäger, Buchlinge, gefährliche Bücher und den haarsträubenden Untergrund der Stadt, dem es zu entrinnen gilt.

Ein märchenhafter Roman, in einer fantastischen Welt namens Zamonien, wo Bücher und Literatur einziger Lebensinhalt sind.

Der Autor bedient sich einer wundervollen Sprache auf hohem Niveau und zieht den Leser mit sich nach Zamonien.

Allerdings unterbricht sich die Geschichte laufend selbst. Während man mit Hildegunst von Mythenmetz von einem ins andere Abenteuer hetzt, verliert sich der Autor in schillernde Details, die oft nur mühsam zu lesen sind.

Nur allein, um einen Blick auf diese liebevoll gestaltete Welt zu erhaschen und die Bekanntschaft des sympathischen Hildegunst von Mythenmetz zu machen, kann ich dieses Buch empfehlen.

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