Montag, 18. März 2013

Rezension: Tod eines Lehrers - Andreas Franz

© Droemer Knaur

Meine Bewertung ★★


Short facts


Titel: Tod eines Lehrers

Autor: Andreas Franz
Verlag: Droemer Knaur 2004
Seiten: 368
ISBN: 978-3-426-62599-6


Gediegen


Der Gymnasiallehrer Schirner wird ermordet und fürchterlichst zugerichtet im Wald gefunden. Familie, Freunde und Arbeitskollegen sind erschüttert, war er doch der vorbildliche Lehrer, Ehemann, Vater, Freund, noch einfacher – der perfekte Mensch.



Zu makellos für Kommissar Peter Brandt, der mit den Ermittlungen nach dem Mörder gleich in Schirners Gymnasium beginnt. Aber der tadellose Ruf des Lehrers wirkt unantastbar bis eine zweite Leiche, ebenfalls Lehrer am Gymnasium und Schirners bester Freund, verstümmelt im Wald gefunden wird.

Weniger passend sind meiner Meinung nach die Ereignisse in Kommissar Brandts Leben. Während er alleinerziehender Vater zweier Töchter ist – die wohlgemerkt ohnehin die meiste Zeit bei den Großeltern verbringen – verliebt er sich in eine Arbeitskollegin und es kommt binnen weniger Tage zu einer ernsthaften Beziehung. Dieser Aspekt des Romans wird für meine Ansprüche zu sehr emotionalisiert sowie stilisiert.



Fazit: Ein gediegener Krimi, der den Leser lange rätseln lässt, was in dieser Schule wohl vor sich geht und nur wenige Hinweise auf den Mörder verrät. 

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